Am 8. September besuchte ich eine Veranstaltung ein Gespräch des Innenministers Herrmann und Kardinal Marx.
In einem Dialog erörterten sie das Verhältnis von Staat und Kirche sowie die Bedeutung von Religion für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie betonten, dass religiöse Werte ein essentielles Fundament bilden, um gesellschaftliche Krisen zu bewältigen. Ein zentrales Anliegen ist zudem der interreligiöse Dialog, um gemeinsam entschlossen gegen Hass, Diskriminierung und Intoleranz vorzugehen.
Als konkretes Signal für das gesellschaftliche Miteinander wurde die „Gemeinsame Erklärung“ hervorgehoben. In dieser bekennen sich verschiedene christliche, jüdische, muslimische und buddhistische Gemeinschaften zum friedlichen Dialog und zum gemeinsamen Einsatz gegen Hass, Hetze und Diskriminierung. Damit wird ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und jede Form von Intoleranz gesetzt.